Messehighlights

IMAB-Racer – Forschung an elektrischen Fahrzeugantrieben

Der IMAB-Racer ist ein Projekt des Instituts für Elektrische Maschinen, Antriebe und Bahnen der Technischen Universität Braunschweig, das die Erprobung neuartiger Forschungsansätze mit praxisnaher Ausbildung verbindet. Dabei bildet der IMAB-Racer die ideale Plattform, um neue Komponenten oder Software direkt im Fahrzeug zu testen und wertvolle Forschungsergebnisse zu verifizieren. Beispielsweise ist das Konzept eines mehrphasigen Traktionsmotors entwickelt worden. Dazu gehört die Ausrüstung des IMAB- Racers mit einem innovativen induktiven Ladesystem und einem intelligenten Bordnetz, um das Fahrzeug mit der digitalen Verkehrs- und Energieinfrastruktur zu vernetzen.

Einkaufshelden – Partner für ein intaktes, städtisches Ökosystem

Einkaufshelden ist eine innovative, appbasierte Plattform eines Start-ups aus dem Institut für Informatik der Technischen Universität Braunschweig. Die Software konzentriert sich als USP auf die Digitalisierung der wahrgenommenen Vorteile des stationären Einzelhandels (z. B. Beratung). Dies wird über einen innovativen, kommunikationsbasierten Ansatz transportiert, der die persönliche Beziehung zwischen Händler und Kunde stärkt. Bei Einkaufshelden kann der Nutzer einfach und schnell in der App eine Produktanfrage an die Händler seiner Stadt stellen. Einkaufshelden leitet diese Anfrage auf Basis von Algorithmen an die relevanten Händler weiter.

Faseroptischer Datenhandschuh für VR/AR Anwendungen

Forscher der Technischen Universität Clausthal haben in Kooperation mit dem Fraunhofer HHI und der MIOPAS GmbH einen faseroptischen Datenhandschuh entwickelt, der neben der Digitalisierung der Finger- und Handpositionen die Anpresskräfte der Finger, sowie Umgebungstemperaturen erfassen kann. Mit diesem System ist es erstmals möglich, verschiedene sensorische Messgrößen bei der virtuellen Fabrikplanung realer Arbeitsabläufe detailliert zu erfassen, zu visualisieren und anschließend in der Planung zu berücksichtigen. Als sensorischer Messaufnehmer kommt eine einzige Glasfaser zum Einsatz, die eine Vielzahl unterschiedlicher Sensoren beinhaltet.

Stärkebasierte Verbundwerkstoffe als Polystyrol-Ersatz

Am Büsgen-Institut der Universität Göttingen wird an einem Verbundwerkstoff aus nachwachsenden Rohstoffen geforscht, der vor allem Polystyrol (Styropor®) ersetzen soll. Das Projekt zielt darauf ab, zu untersuchen, ob eine technische Modifizierung zur Hydrophobierung des stärkebasierten Popcorngranulats durch biologische Bindemittelsysteme auf Protein- und Tanninbasis möglich ist. Ziel der Forschung ist es, innovative Lösungsansätze aufzuzeigen, mit denen der Kunststoffverbrauch verringert werden kann. Dabei werden in verschiedenen Teilprojekten neben Akustik-Dämmplatten und Versandverpackungen auch geeignete Technologien zur Herstellung dreidimensionaler Produkte entwickelt.

GluingJig – präzise und minimal-invasive Cochlea-Implantation

Die HNO-Klinik der Medizinischen Hochschule Hannover MHH erforschen ein minimal-invasives, patientenindividuelles Konzept zur Hörrehabilitation mittels Cochlea-Implantat: Da der Chirurg für die Implantation einen dünnen Kanal in den Knochen bis an die Mittelohr-Höhle bohren muss und dabei empfindliche Nerven nicht verletzen darf, entwickeln die Experten an der MHH eine einfach herzustellende Bohrschablone, die den zuvor optimierten Bohrkanal vorgibt und keine Abweichung zulässt. Dieses als „GluingJig“ bezeichnete Mini- Stereotaxiesystem kann direkt im OP in kürzester Zeit aus wenigen, sterilen Einzelteilen mit einfachen Handgriffen für jeden Patienten individuell angefertigt werden.

Bioökonomie in der Schweinereproduktion – AMIKOS-Projekt

AMIKOS ist ein Verbundprojekt mit Beteiligung der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover zur Reduzierung des Antibiotikumeinsatzes in der Schweinebesamung. Dabei wird ein innovatives Konzept zur Konservierung von Ebersperma bei 5°C wird entwickelt und in die Praxis eingeführt. Computergestützte Techniken werden eingesetzt, um abkühlbedingte strukturelle und funktionelle Veränderungen an den Spermien zu detektieren. Dazu zählen die digitale Analyse der Spermienkinematik in einer Messkammer sowie die Vielfarben-Durchflusszytometrie.

Conlytics –Betriebssystem für die Datenstromverarbeitung

Die Conlytics Data Stream Processing Plattform ist eine Entwicklung des Start-ups Conlytics GBR aus der Universität Oldenburg. Das System ermöglicht die Datenstromverarbeitung von Live-Daten an jedem Verarbeitungsknoten von der Quelle bis zum Empfänger. Für Softwareentwickler vereinfacht die Plattform die Entwicklung von schlanken und flexiblen Lösungen durch Modularität, High-Level-Modellierung, intuitive Visualisierung sowie den Einsatz von vorgefertigten und erprobten Operatoren. Anwendungsfelder sind z.B. die Überwachung von Maschinen für das Predictive Maintenance, die intelligente Haussteuerung, oder das Social Media Monitoring

Development-Kit für heterogene Machine-Learning-Prozesse

Das Projekt GRAPEFRUIT des Instituts für Kognitionswissenschaft der Universität Osnabrück bietet ein vereinheitlichendes Development-Kit, um Entwicklungsprozesse beim Machine-Learning Framework-übergreifend und unabhängig von spezifischen Ansätzen performant und reproduzierbar zu gestalten. Es begleitet beteiligte Projektpartner wie Mathematiker, Statistiker, Data Scientists und Informatikern von der Sammlung und Speicherung der Daten über die Konzeption und Realisierung der Modelle bis hin zu deren Evaluierung.

eyeTrax Artificial Intelligence. Eye Tracking. Virtual Reality.

eyeTrax ist ein Machine-Learning-Tool zur robusten Entwicklung von Biomarkern und Mustern für die Analyse neurologischer Erkrankungen anhand spezifischer Augenbewegungen. Die Daten werden mittels hochleistungs-Eye-Tracking, das in eine Virtual-Reality-Brille integriert ist, erfasst. In der virtuellen Realität wird eine Simulation abgespielt, die bestimmte Augenbewegungen triggert, welche wiederum Rückschlüsse auf das neuronale System des Menschen erlauben. Das vom Start-up 7 mindQ GmbH & Co. KG in Kooperation mit der Universität Osnabrück hochentwickelte Expertensystem wird z.B. zur diagnostischen Analyse und dem Management leichter Schädel-Hirn-Traumen eingesetzt.

Transformation eines Produktionssystems auf I4.0 Niveau

Zur Darstellung der Transformationsprozesse Industrie 4.0 wurde die Lernfabrik „Automatisiertes Klassenzimmer“ an der Hochschule Emden/Leer entwickelt. Diese besteht aus verschiedenen Demonstratoren, um Industrie 4.0 für Studierende und andere Interessenten erfahrbar zu machen. Dazu wurde u.a. ein Demonstrationssystem aus verschiedenen Fischertechnik-Komponenten und einem ERP System entwickelt. Diese Lernfabrik simuliert eine Werkstattfertigung, die Aufträge mit der Losgröße 1 bearbeitet. Die Innovation des Projekts liegt in der konsequenten Umsetzung von Architekturmustern, welche die Anforderungen von Industrie 4.0 erfüllen können.

Bioverbundwerkstoffe: Plasmafunktionalisierung im Extrusionsprozess

Mittels innovativer Plasmafunktionalisierung und Plasmaarmierung sollen die Materialverbundeigenschaften naturfaserverstärkter Kunststoffe und biobasierter Hybridfaserverbundwerkstoffe zielgerichtet optimiert werden. Dabei hat das Kooperationsprojekt der HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen und der Hochschule Hannover, IfBB - Institut für Biokunststoffe und Bioverbundwerkstoffe das Ziel, bei naturbasierten Kurz- und Langfasern sowohl im Extrusionsprozess als auch im Herstellungsprozess von Hotmelt-Spann- bändern eine simultane Plasmamodifikation der Fasern und der Polymermatrix durch Plasmafunktionalisierung zu realisieren.

Plasmabehandlung zur Optimierung der Faser-Matrix-Haftung

An der Fakultät Naturwissenschaften und Technik der HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst wird ein Verfahren zur optimierten Plasmabehandlung von Naturfasergeweben entwickelt. Ziel ist es, die Langzeitbeständigkeit von Biohybridfaserverbundwerkstoffen z. B. gegenüber Temperaturschwankungen, Feuchtigkeitseinwirkung oder UV-Einstrahlung zu erhöhen. Mittels gezielter Plasmafunktionalisierung lassen sich dabei sowohl die Eigenschaften der Matrixpolymere selbst, als auch die der Faserkomponenten verbessern, so dass hierdurch die fehlenden bzw. unzureichenden Materialeigenschaften erbracht werden können.

Funktionale Oberflächenstrukturen von Windkraftanlagen

Im Labor für Fluidenergiemaschinen der Jade Hochschule Wilhelmshaven/Oldenburg/Elsfleth wird der Einsatz von mikroskopisch kleinen Rillen, sogenannte Riblets, an einer Windkraftanlage untersucht: Die Riblets reduzieren die Reibungsverluste bei der Umströmung der Rotorblätter. Das aktuelle Projekt „Optimierung der strömungstechnischen Auslegung von Energiemaschinen durch Einsatz von Hochrate-Laserstrukturierungstechnologien“ befasst sich erstmals mit der Untersuchung von Riblets, die kontinuierlich an die lokalen Strömungsparameter angepasst sind, um das gesamte Potential der Riblets auszuschöpfen.

Innovative Technologien für autonome maritime Systeme

Die Jade Hochschule Wilhelmshaven/Oldenburg/Elsfleth untersucht autonome Systeme auf eine intelligente Steuerungsarchitektur, skalierbare Datenverwaltung unter zeitlichen und räumlichen Kriterien, optische dreidimensionale Erfassung, kooperative Suchalgorithmen. Eingesetzt wird ein autonomes Überwasserfahrzeug, das die eingesetzten Unterwasserfahrzeuge lokalisiert und ihnen als Kommunikationsrelais dient. Dabei wird der technologische Trend zu immer kleinerer, leistungsfähigerer und energieeffizienterer Elektronik berücksichtigt. In verschiedenen Testszenarien erprobt das interdisziplinäre Projektteam die Ergebnisse unter realen maritimen Bedingungen.

Materialeffizienz durch innovativen Leichtbau

Vom Labor für Karosserieentwicklung und Leichtbau der Hochschule Osnabrück wurde in Kooperation mit der Firma Avermann Maschinenfabrik GmbH & Co. KG eine Material- und Energieeffizienzerhöhung in der gesamten Wertschöpfungskette der Produktion eines mobilen Presscontainers durchgeführt. Zunächst wurden Lastkollektive und Lastpfade ermittelt, die mit Hilfe der FEM-Berechnung anschließend dazu genutzt wurden, die Maschine optimal materialeffizient auszulegen und dabei die Fertigungskosten zu reduzieren. Gleichzeitig wurde die Möglichkeit geschaffen den Presskopf als separate Baugruppe der Maschine optimal materialeffizient auszulegen und dabei die Fertigungskosten zu reduzieren.

Innovative Ladekonzepte: Nachhaltigkeit - Technik - Design

E-Mobilität mit den Aspekten von Nachhaltigkeit, Technik und Design zu verzahnen war der Ansatz des Labors Elektrische Energietechnik der Hochschule Osnabrück. Der dabei entwickelte Carport ermöglicht das Laden mit regenerativ erzeugter Energie für eine Fahrleistung von bis zu 10.000 km pro Jahr direkt vor der Haustür oder im öffentlichen Raum. Der Carport, im ausfälligen Design, trägt als Dach transparente Photovoltaik-Paneele und besitzt eine integrierte AC-Ladesäule mit bis zu 32 kW Leistung. Carport und Ladesäule sind um einen Speicher, sowie um ein Smart Charging Module erweiterbar, wodurch zwischen rein regenerativem Laden oder schnellem Vollladen gewählt werden kann.

Additive Fertigung in der Medizin – Von Low Cost bis High End

Das Zentrum für additive Fertigung (ZaF) der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften befasst sich mit den Einsatzmöglichkeiten der innovativen Fertigungsverfahren im medizinischen Bereich. Dabei bietet die Digitalisierung zusammen mit dem 3D-Druck die Möglichkeit, die Prozessketten bei der Herstellung medizinischer Produkte neu zu gestalten.

Virtuell unterstützte Montage

Das Institut für Integrierte Produktion Hannover IPH zeigt am Beispiel der virtuell unterstützten Montage eines additiv gefertigten Getriebes die Digitalisierung bestehender Prozessketten: Möglich ist dies z. B. durch ein Tablet oder eine AR-Brille. In den zwei Varianten wird dem Arbeiter Sukzessive der Prozess angezeigt und jeder abgeschlossene Schritt vom Arbeiter bestätigt werden. Das Tablet muss jedoch umhergetragen und manuell über die an den Bauteilen angebrachten QR-Codes gehalten werden, um zum nächsten Schritt der Anleitung zu gelangen. Darum ist der Einsatz von AR-Technik deutlich komfortabler. Mithilfe von Augmented Reality-Brillen können die einzelnen Montageschritte direkt vor das menschliche Auge projiziert werden.

Laserbearbeitung ist Kopfsache

Das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) zeigt individuelle Komplettlösungen für Prozesse und Systeme aus verschiedenen Anwendungsgebieten der Lasermaterialbearbeitung. Die Industrie 4.0 erfordert integrierte Prozesse: kundenspezifische, systemtechnische Lösungen sind gefragt. Die Prozesse und Systeme des LZH sind neuartig und individuell auf den Kunden-nutzen angepasst. Die ausgewählten Laserbearbeitungsköpfe sind ebenso verschieden wie die dazugehörigen Prozesse. Auftragschweißen, Kerben sowie das Multilagenschneiden und Strukturieren sind Laserverfahren, die genau an die spezifischen Anforderungen des Kunden oder die Anwendung angepasst werden können.

Niedersachsens Partner für 3D-Druck

Niedersachsen ADDITIV – Zentrum für Additive Fertigung ist der Partner für niedersächsische Unternehmen. Es bietet Unterstützung um additive Fertigungsverfahren zu erforschen und in die Praxis umzusetzen, Prozesse serientauglich zu machen, neue Technologien in bestehende Produktionsprozesse zu integrieren. Niedersachsen ADDITIV identifiziert Innovationspotenziale, erforscht geeignete neue Verfahren sowie Werkstoffe und entwickelt Anlagen. Die Erkenntnisse werden direkt in die Wirtschaft transferiert. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Integration additiver Fertigungsverfahren in bestehende Produktionsprozesse.

Wissensgraphen – Von Big Data zu praxisrelevantem Wissen

Die Forschungsgruppe Scientific Data Management der TIB – Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften entwickelt ein Big-Data-Integration-framework, das auf Semantic-Web-Technologien basiert, um einen Wissensgraphen zu generieren. Die Ausführungen von Big-Data-Analysen auf Wissensgraphen ermöglichen die präzise Identifizierung von aussagekräftigen Zusammenhängen. Das Big-Data-Framework wird bereits für die Interoperabilität biomedizinischer und wissenschaftlicher Datenbestände angewendet, um etwa Interaktionen zwischen Medikamenten und Proteinen zu analysieren.

Individualisierte, transparente und roboter-gestützte Kommissionierung

OFFIS – Institut für Informmatik zeigt innovative mögliche Technologien anhand eines individualisierten Kommissionierungsbeispiels - durchgehend vom Bestellprozess bis hin zur Auslieferung. Dabei werden drei Themenschwerpunkte gesetzt: Datentransparenz, kollaborative Robotik und Situationsbewusstsein der Werker. Standardprotokolle wie OPC- UA und entsprechende Schnittstellen zu Business Intelligence Systemen ermöglichen tiefgehende Datentransparenz. Moderne Sicherheitsfunktionen kollaborativer Roboter erlauben den Einsatz nah am Menschen. Mobile Augmented Reality Geräte unterstützen das Situationsbewusstsein der Werker, um schnell auf Änderungen und Fehler in der Anlage zu reagieren.

EFZN Kompetenz „Wasserstofftechnologien“

Das Energie-Forschungszentrum Niedersachsen befasst sich in einem Forschungsschwerpunkt mit Wasserstofftechnologien. Hierzu gehören die Wasserelektrolyse, die nachfolgende Umwandlung des Wasserstoffs zu gasförmigen und flüssigen Kraftstoffen oder Chemierohstoffen sowie die Speicherung und Rückverstromung von Wasserstoff. Wichtige Forschungsfragen betreffen die Entwicklung neuer Materialien, verbesserter Apparatetechnik und Prozessketten sowie neuer Konzepte zur Integration von Wasserstoff in das Gesamtenergiesystem.

Innovationen für eine zuverlässige solare Energieversorgung

Am Institut für Solarenergieforschung GmbH ISFH werden Lösungen entwickelt, die die Solarenergie noch günstiger und zuverlässiger machen. Mit dem mehrfach preisgekrönten Fluoreszenz-Außeninspektionssystem FLOIS können selbst kleinste leistungsbeeinflussende Modulrisse in PV-Außenanlagen identifiziert und bewertet werden. FLOIS ist gegenüber anderen Inspektionssystemen weitestgehend wetterunabhängig und kann sowohl tagsüber als auch nachts angewendet werden. Die Aufnahme und die Analyse der mit dem System erzeugten Bilder ist einfacher und schneller als bei dem gängigen Elektrolumineszenzverfahren.

Verfassungsschutz Niedersachsen

Der Arbeitsbereich Wirtschaftsschutz des niedersächsischen Verfassungsschutzes hat das Ziel, die Unternehmen über Gefahren zu sensibilisieren, Sicherheitsmaßnahmen zu initiieren und durch Prävention Schäden zu vermeiden und zu reduzieren. Losgelöst vom Strafverfolgungszwang werden für folgende Themen Beratungen angeboten: Wirtschafts- und Industriespionage, Cybersicherheit, Know-how-Schutz, Sicherheit in der Informations- und Kommunikationstechnologie, Industrie 4.0, Geheimschutz in der Wirtschaft, Sicherheit auf Geschäftsreisen im Ausland, Innentäterproblematik und Social Engineering.

Vermittlung von Unterstützung und Beratung in Niedersachsen

Die Digitalagentur Niedersachsen stellt die Unterstützungsangebote für Förderung und Beratung künftig als zentraler Ansprechpartner dar –gebündelt in einem „One-Stop-Shop“. Durch die Integration bestehender Netzwerke fließt das bereits vorhandene Know-how in die Digitalagentur ein, wodurch Synergieeffekte entstehen ohne dabei Doppelstrukturen zu schaffen. Die Digitalagentur begleitet niedersächsische Unternehmen auf ihrem individuellen Weg zu einer erfolgreichen Digitalen Transformation, greift Impulse zu verschiedenen Themen- und Handlungsfeldern aus Wissenschaft und Wirtschaft auf und unterstützt damit die Entwicklung neuer Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle.

Zentrum für digitale Innovationen Niedersachsen (ZDIN)

Mit dem Zentrum für digitale Innovationen Niedersachsen (ZDIN) baut das Land ein Netzwerk wissenschaftlicher Einrichtungen auf, die zum Thema Digitalisierung forschen. Das ZDIN wird den Prozess der digitalen Transformation in Niedersachsen wissenschaftlich begleiten, mitgestalten und Innovationen erleichtern. Ziel des Zentrums ist die Stärkung der niedersächsischen Forschungskompetenzen im Bereich der Digitalisierung, Förderung der Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Praxis und den Dialog mit der Gesellschaft zu führen. Die Mitglieder des ZDIN arbeiten in themenbezogenene Zukunftslaboren zusammen.